Foto: PremierePremiere-Boss Mark Williams setzt weiter voll auf die Konzentration aufs Kerngeschäft. Nachdem sich Premiere in den letzten Monaten bereits von Beteiligungen wie am Versandhändler Home-of-Hardware getrennt, den Free-TV-Gamingsender GIGA geschlossen und die Website verkauft hat, gehört nun auch das Internet-Portal Spox.com nicht mehr zu Premiere.

Premiere war 2007 einer der Gründungsgesellschafter von Spox.com. Carsten Schmidt, der auch heute noch Vorstand Sports & New Business ist, bezeichnete das damals als "wichtigen Meilenstein" der Internetstrategie des Unternehmens. So sollte das Portal dazu dienen, neue Zielgruppen für Premiere zu interessieren und die Vermarktung der übrigen Internet-Angebote zu stärken, so Schmidt damals.

Nun wurde der 44-prozentige Anteil an die CRESCES-Gruppe verkauft, eine Holdinggesellschaft, die sich an Unternehmen unterschiedlicher Branchen beteiligt. Weiter kündigt Premiere an, zukünftige Internet-Aktivitäten unter seiner direkten Kontrolle bündeln zu wollen.